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Weihnachtsmarkt in Nürnberg

नूर्नबर्ग में क्रिसमस बाज़ार

लियाम और अल्बा नूर्नबर्ग के क्रिस्टकिंडल्समार्क्ट में मिलते हैं, त्योहारों की मिठाइयाँ चखते हैं, ग्लूवाइन पीते हैं और उत्सव के माहौल का आनंद लेते हैं। अंत में वे तय करते हैं कि अगली बार वे साथ में म्यूनिख जाएंगे।

नूर्नबर्ग में क्रिसमस बाज़ार
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कहानी

Es ist Anfang Dezember, und Liam und Alba haben sich etwas vorgenommen: einen gemeinsamen Ausflug zum Christkindlesmarkt in Nürnberg.

Liam hat die Zugverbindungen herausgesucht – natürlich –, und Alba hat eine Liste mit Dingen geschrieben, die sie unbedingt probieren möchte.

Die Liste hat sieben Punkte.

Nürnberg liegt ungefähr auf halbem Weg zwischen München und Köln.

Das war Liams Argument. „

Neutral territory", hat er gesagt.

Alba hat gelacht und „abgemacht" gesagt.

Der Nürnberger Christkindlesmarkt ist einer der ältesten und bekanntesten Weihnachtsmärkte Deutschlands – seit über vierhundert Jahren findet er auf dem Hauptmarkt statt.

Das hat Liam aus dem Internet.

Alba weiß es, weil Jasmin ihr ein langes Sprachmemo geschickt hat, in dem sie die wichtigsten Dinge erklärt hat: Lebkuchen kaufen, Glühwein trinken, das Christkind anschauen, aber nicht anfassen.

Alba:Das Christkind nicht anfassen?"

Alba:Alba hat dreimal nachgefragt. „

Alba:Es ist eine echte Person", hat Jasmin erklärt. „

Alba:Ein junges Mädchen.

Alba:Sehr würdevoll.

Alba:Kein Selfie.

*Vale.

Kein Selfie.

Sie treffen sich am Nürnberger Hauptbahnhof.

Alba kommt aus dem Zug aus Köln, Liam aus dem Zug aus München.

Sie kommen fast gleichzeitig an – Liam zwei Minuten früher, natürlich.

Liam:Du bist pünktlich.

Alba:Ich bin zwei Minuten zu spät.

Liam:Ich weiß. Ich habe es extra nicht gesagt.

Alba:¡Ay, Liam!

Draußen vor dem Bahnhof trifft sie der erste Eindruck wie ein Schlag: Lichterketten überall, der Geruch von gebrannten Mandeln und Zimt in der Luft, und von irgendwo dringt leise Weihnachtsmusik.

Alba bleibt stehen.

Alba:Oh.

Liam:Ja.

Alba:Das ist... Es precioso!

Alba:Wunderschön.

Sie schlendern gemeinsam durch die engen Gassen in Richtung Hauptmarkt.

Alba schaut in jedes Schaufenster, bleibt an jedem Stand stehen und liest laut die Schilder vor.

Alba:Gebrannte Mandeln.

Alba:Lebkuchen. Bratwurst.

Alba:Glühwein. Zwetschgenmännle?

Alba:Was ist das?

Liam:Ich habe keine Ahnung.

Sie fragen einen älteren Herrn am Stand, der ihnen geduldig erklärt, dass es sich um kleine Figuren aus getrockneten Pflaumen handelt – ein altes Nürnberger Kunsthandwerk.

Alba kauft sofort zwei Stück.

Liam:Am Glühweinstand bestellt Liam für beide.

Liam:Zweimal Glühwein, bitte.

Standbesitzer:Mit oder ohne Schuss?

Liam:Oh – äh – was ist ein Schuss?

Standbesitzer:Ein Schuss Rum oder Amaretto.

Standbesitzer:Macht den Glühwein wärmer.

Liam:„Mit Schuss?

Alba:¡Claro que sí!

Sie stehen mit den heißen Bechern in der Hand und schauen sich um.

Überall Menschen, Lichter, Dampf von den Ständen, Kinder mit leuchtenden Augen.

Liam trinkt einen Schluck und nickt zufrieden.

Liam:Das ist... eigentlich sehr schön.

Alba:Eigentlich?

Liam:Definitiv. Definitiv sehr schön.

Eine Stunde später hat Alba Lebkuchen, eine Tüte gebrannte Mandeln, drei Zwetschgenmännle und einen zweiten Glühwein in den Händen.

Liam trägt ihre Tüte.

Liam:Wie viel Gepäck planst du noch zu kaufen?

Alba:Das ist kein Gepäck.

Alba:Das sind Mitbringsel.

Liam:Du hast drei Zwetschgenmännle gekauft.

Alba:Eines für meine Mutter, eines für Jasmin und eines für mich.

Liam:Und die gebrannten Mandeln?

Alba:Die sind für den Zug.

Liam schaut sie an.

Dann lacht er.

Am Nachmittag setzen sie sich auf eine Bank vor der Frauenkirche und schauen auf den Markt.

Die Sonne steht tief, der Himmel ist rosa und grau, und der Platz glitzert im Schein von tausend Lichtern.

Alba:Weißt du, was ich an Deutschland inzwischen wirklich mag?

Liam:Was?

Alba:Das hier. Diese... Gemütlichkeit.

Alba:In Spanien feiern wir Weihnachten laut und bunt und mit der ganzen Familie auf der Straße.

Alba:Das ist wunderbar.

Alba:Aber das hier ist anders – ruhiger, wärmer irgendwie.

Alba:Man sitzt zusammen, trinkt etwas Heißes und genießt einfach.

Liam:Das Wort dafür ist Gemütlichkeit.

Liam:Das gibt es so nur auf Deutsch.

Alba:Gemütlichkeit. Ja.

Alba:Genau das.

Auf der Rückfahrt – Alba nach Köln, Liam nach München – schreiben sie sich Nachrichten, bis Alba einschläft und Liam aus dem Fenster schaut.

Die bayerische Landschaft zieht vorbei, dunkel und still, und er denkt daran, dass er vor einem Jahr noch nie von Nürnberg, Gemütlichkeit oder Zwetschgenmännle gehört hatte.

Alba:Kurz vor München schreibt Alba noch eine letzte Nachricht: *„Danke für heute.

Alba:Nächstes Mal München, ja?"*

Liam:Liam lächelt und schreibt zurück: *„Abgemacht.

Liam:Und ich kaufe dir kein Lebkuchenherz."*

Drei Sekunden später: *„¡Ay! Du bist so gemein."*

*„Ich meine natürlich: Du bist so UNGEMEIN nett."*

Liam lacht laut.

Ein älterer Herr ihm gegenüber schaut kurz auf – und nickt dann einfach, so wie Bayern eben nicken.

*Basst scho.*

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